Öffentlich-Rechtliche – ein altes Schiff auf hoher See

Neu entfacht wurde die Diskussion um die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten und ihre Zukunft erst kürzlich durch eine Aussage Horst Seehofers (CSU), der bekannt ist für seine kritische Haltung den Öffentlich-rechtlichen gegenüber. Er fordert, ARD und ZDF zusammenzulegen unddie Doppelstrukturen zu beseitigen, da die Grundversorgung auch durch eine Fernsehanstalt geleistet werden könne. Die Sender sollen sich mehr auf ihre Hauptaufgaben besinnen. Dies wurde in einem Grundsatzprogramm der CSU bekanntgegeben.

Damit ist die CSU nicht die einzige, die Kritik an den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten übt. Kritik kommt von vielen Seiten. Es geht um den verfehlten Programmauftrag, die zunehmende Kommerzialisierung, die Finanzierung und den Wettbewerb mit den privaten Sendern. Hinzukommt, dass sich durch die Digitalisierung das Nutzungsverhalten deutlich geändert hat und somit Zweifel am Programmauftrag für die Öffentlich-rechtlichen immer lauter wird. Wo das Internet mehr und mehr an Bedeutung zunimmt, das Fernsehen besonders bei jungen Nutzern als meistgenutztes Medium schon überholt hat, braucht es da überhaupt noch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und sind die Aufgaben und Anforderungen an diesen gleichgeblieben?
Laut des 2014 vorgestellten Entwicklungsplan des MDRs ist dies der Fall. Sie sehen ihre Aufgabe und Verantwortung trotz des veränderten Mediennutzungsverhalten der Gesellschaft weiterhin als dieselbe an.
MDR Fernsehen hat mit stabilem Marktanteil die Spitzenposition unter den Dritten Programmen des ARD inne. In dem Entwicklungsplan wird auf die regionale Konzentration und die breite Zielgruppe des Senders hingewiesen. Es soll sich aber in Zukunftnoch mehr auf Telemedien und Drittplattformen konzentriert werden, um somit noch mehr Nutzer auf allen relevanten Endgeräten zu erreichen. Besonders auf jungen Nutzern soll hierbei der Schwerpunkt liegen.
Doch reicht das? Reicht es, auf Regionalität und Telemedien hinzuweisen, um den Kritikern auch weiter standhalten zu können und so den Bedürfnissen der mediatisierten Gesellschaft gerecht zu werden?

Die Aufgabe des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist es, die Bevölkerung mit einem objektiven Nachrichtendienst zu versorgen, Meinungsaustausch verschiedener politischer und gesellschaftlicher Akteure zu ermöglichen und somit zur allgemeinen Meinungs- und Willensbildung beizutragen. Hier setzt auch der Rundfunkbeitrag an. Dieser soll gewährleisten, dass die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten unabhängig berichten können.
Doch ist dies tatsächlich der Fall? Könnte diese Aufgaben nicht auch durch die Vielzahl an privaten Sendern zur Genüge erfüllt werden, die die Gesellschaft um einiges besser repräsentieren als ARD und ZDF?
Das Problem besteht darin, dass durch Kommerzialisierung und Internationalisierung des Medienmarktes der Druck auf Medienanstalten gestiegen ist und private und öffentlich-rechtliche Programme konvergieren. Die öffentliche Aufgabe und ökonomische Aspekte stehen im Widerspruch zueinander. Der Unterschied zwischen privaten und öffentlich-rechtlichen Sendern wird immer kleiner und somit die Frage nach dem Sinn und Nutzen der öffentlich-rechtlichen Sendern und deren Finanzierung immer lauter. Hinzukommt, dass den Öffentlich-rechtlichen oft politische Abhängigkeit und Beeinflussbarkeit vorgeworfen wird.

Aktuell sieht sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk viel Gegenwehr gegenüber. Wäre es möglich durch frischen Wind eine Kursänderung zu erreichen und sich in ruhigere Gewässer zu manövrieren?
Kleine Anstrengungen wie die Konzentration allein auf Telemedien und Drittplattformen reichen dazu nicht. Nötig wäreneine deutlichere Abgrenzung zu den privaten Programmen, verbesserte Ausrichtung nach den Bedürfnissen der Gesellschaft, die Repräsentation von mehr unterschiedlicheren Akteuren und Meinungen im Meinungsaustausch und insgesamt mehr Transparenz.
Auch die Forderung Horst Seehofers, ARD und ZDF zusammenzulegen, würde keine endgültige Rettung der Öffentlich-rechtlichen bedeuten, sondern würde nur eine vorübergehende Lösung darstellen.

Wie es nun weitergeht? Uns bleibt zunächst nichts weiter übrig als abzuwarten.

David Bredenbeck, Laura-Marie Wolf, Lina Funfack

 

 

Liebe Öffentlich Rechtlichen, lasst uns reden!

Ein Kommentar von David Bredenbeck, Laura-Marie Wolf, Lina Funfack

Sie haben ein Problem in ihrer Beziehung zu den Nutzern, aber wollen es nicht so richtig zugeben; nein nein alles ist gut… oder vielmehr; es wird besser.
Also haben wir jetzt Probleme?

Schauen wir doch mal, wie es Ihnen (den Öffentlich-Rechtlichen) wirklich geht:
Der KEF-Vorsitzende Heinz Fischer-Heidlberger  meinte kürzlich, dass es ab 2021 „richtig teuer“ werde. Von bis zu  19,40 Euro im Monat ist da die Rede, so laut einer Prognose.
Für alle, die es nicht wissen; die unabhängige KEF ist eine Gruppe von Experten der Öffentlich-Rechtlichen, die auf der Grundlage von Zahlen der Einnahmen und Ausgaben, dem ARD, ZDF und Deutschlandradio empfiehlt, wie hoch der Rundfunkbeitrag sein muss.
2016 zahlt der durchschnittliche Haushalt in Deutschland im Vergleich dazu ja nur 17,50 Euro. Für viele ist aber bereits dies zu viel und gar nicht mal so unberechtigt; so gibt Deutschland in der ganzen Welt am meisten Geld für seine Öffentlich-Rechtlichen aus. Nun wollen die aber immer mehr Geld von uns.
Dabei bilde und unterhalte ich mich doch heutzutage im Internet und  hab gar keine Zeit die Tagesschau jeden Abend zu gucken und keine Lust mir das Traumschiff anzugucken, das schauen eher meine Großeltern.
Wenn ich zu Hause auf der Couch liege schau ich auf Netflix lieber meine Lieblingsserie, oder etwas anderes, hauptsache was worauf ich Lust habe (und bezahl dafür im Monat nur 10 Euro). Auch im Internet schau ich eher mal schnell auf meine News-App, oder bei Facebook oder
Youtube was in der Welt so passiert.
Da stellt man sich doch die Frage; wofür bekommen die Öffentlich-Rechtlichen eigentlich von mir ihr Geld und was machen die damit?

Schauen wir doch mal in deren Programmauftrag:
Information, Bildung und Unterhaltung sind da die 3 großen Grundsätze. Als primäre Aufgabe gilt: staatsferne und umfassende Meinungsbildung in der Gesellschaft.
Aber wie genau funktioniert das denn jetzt?
2004 wurde von den Öffentlich Rechtlichen erstmals die programmliche Selbstverpflichtungserklärung verabschiedet, um ihren eigenen Funktionsauftrag zu konkretisieren. Das sind alle zwei Jahre erscheinende Berichte über die Erfüllung des jeweiligen Auftrags, über Qualität und Quantität der Programme und deren Schwerpunkte. Ganz gut könnt man meinen, so kommt dieses Model von der BBC, bei der es schon seit vielen Jahren so ging. Auch heißt dies, dass die Öffentlich- Rechtlichen unabhängig vom Staat arbeiten, was ja im Programmauftrag gefordert wird. Weiter bezeichnet der ARD  Kultur als stärkste und wichtigste Säule seines Programmes. Vom Gesetzgeber ist der vorgegebener Kulturbegriff einer, nachdem alle Bevölkerungsschichten angesprochen werden. Kulturspezifische Programme sollen populäre anspruchsvolle, allgemein bildende Programme sein.
Was es auch geben soll, sind Eigenproduktionen inländischer/europäischer Werke; zur Pflege der deutschen-christlichen-abendländischen Kultur. Moment mal. Sollen nicht alle Bevölkerungsschichten angesprochen werden?
Sehen nicht 79 Prozent unserer Mitbürger mit Migrationshintergrund täglich fern, die ganze 20,3%  unserer Bevölkerung ausmachen (Stand 2014)? Und ist Helene Fischer, oder der Musikantenstadl, der 1981 zum ersten Mal ausgestrahlt wurde, der laut meiner Oma heute immer noch genauso (schön) wie damals ist, die Art Kultur, die eine Generation interessiert, die um ein Jahrzehnt nach dessen Erstausstrahlung geboren wurde?
Wenn die „Beginner“ (eine, wenn nicht die, bekannteste  Hip-Hop Gruppe Deutschlands) nach 13 Jahren ein neues Album herausbringen, bei Joko und Klaas im Privatfernsehen auftreten und die Öffentlichen-Rechtlichen sie auf „3nach9“ (vom Radio Bremen) legen, weil sie heute lieber einen Krimi senden, der diesmal zur großen Abwechslung in einem Kloster spielt (um ja die Programmvielfalt zu wahren) oder ich Andrea Berg „so nah wie nie“ erleben darf, dann frag ich mich als junger Zuschauer (ja ich gebe es zu ich mag Hip-Hop lieber als Andrea Berg); wozu überhaupt noch den Fernseher einschalten?
Ist das dann die Art Kultur, die wir sehen wollen und für die wir bezahlen? Aber es ist ja bei weitem nicht so, dass die lieben Öffentlich-Rechtlichen nicht auf jung machen. Da wird mit Hashtags um sich geworfen, werden Shows mit super lustigen Internetvideos gesendet und „Jugendsprache“ benutzt, um cool zu sein. Nur gelingt das nicht so ganz.
Und hier fragen sich dann viele Leute und bei weitem nicht nur die junge Generation, ob die Öffentlich-Rechtlichen noch das wiederspiegeln was Deutschland will und ist. Das geht dann so weit, dass da viele sagen sie vertrauen ihnen da nichtmehr. Die verstehen eh nicht was ich denke. Und manche werfen sogar vor; die lügt ja die Presse. Wenn Dr. Kai Gniffke (Chefredaktuer von ARD Aktuell (der Tagesschau)) in einem Interview einem Großteil der Bevölkerung, der eben nicht so ganz zufrieden mit dem Umgang der Flüchtlingskrise war, aber halt auch nicht gleich Häuser anzündet, die Stimme nimmt in der medialen Öffentlichkeit, indem er behauptet; es gäbe diese „Gruppe“ nicht, „sie war nicht wahrnehmbar“ (Interview 02.02016 ZAPP) und es war vollkommen legitim nur von den Befürwortern und halt den radikalen Gegner zu reden und nicht unbedingt eine kontroverse Behandlung des Themas, ja vielleicht eine Debatte in der Bevölkerung zu starten, dann kann man verstehen, dass da viele unzufrieden sind.
Müssen die Öffentlich-Rechtlichen, wenn man die gesamte Gesellschaft wiederspiegeln will, nicht sämtliche Meinungen zeigen und auch tatsächlich vertreten?
Vielleicht muss es ja doch jemand Externes geben, der die Öffentlich-Rechtlichen überwacht.
Schaut man kurz auf unsere Nachbarn, so sieht man, dass es zum Beispiel in Tschechien ein externes Forschungsinstitut gibt, welches die Qualität und Erfüllung des Grundversorgungs-auftrags auswertet. Unseren Öffentlich-Rechtlichen ist trotz vermehrter Vorschläge dieser Praxis (u.a. vom Grimme- Institut) eine interne Evaluation allerdings genug, denn es reicht ja, dass darüber hinaus das Feedback der Zuschauer in ihre Redaktionsarbeit eingeht (so Dr. Gniffke).
Mein Feedback wird also tatsächlich bearbeitet? Ist doch klasse! Aber schauen wir mal, wer das denn eigentlich liest:
Da gibt es zum Beispiel beim ZDF den sogenannten „Fernsehrat“, der über das bestimmt, was wir täglich in den Öffentlich-Rechtlichen sehen.
Der hat 60 Mitglieder aus verschiedensten, gesellschaftlichen Gruppen. Sie bilden also die Vielfalt der Gesellschaft ab,  präsentieren mich als Bürger und meine Familie und Freunde und alle Anderen. Außerdem sind sie natürlich staatsfern und nicht an etwaige Weisungen gebunden, denn sie vertreten ja die Interessen der Allgemeinheit.
Woher kommen denn dann aber eigentlich die Mitglieder?
Auf der ZDF Homepage steht da folgendes: „ […] von Naturschutzverbänden über Wohlfahrtverbände, Gewerkschaften und Arbeitgeber, bis hin zu Kirchen unterschiedlichste Organisationen […]. Dazu kommen auch staatliche Stellen; beispielsweise die Länder und der Bund.“
Staatliche Stellen? Sollen die nicht staatsfern sein? Scheinbar ist dem nicht so ganz.
Bevor der ZDF Fernsehrat 2016 von 77 auf 60 Mitglieder verkleinert wurde, waren 31 dessen Mitglieder von Länderregierung, Bundesregierung und Parteien „entsandt“, die Auswahl erfolgte dabei „willkürlich“.
Mitglied ist man, einmal „entsandt“ dann für 4 Jahre. Unter 40 waren bis letztes Jahr (2015) von den „willkürlich“ „entsandten“  übrigens zwei.
Marlehn Thieme, derzeitige Vorsitzende, ist fast 60 Jahre alt, ihr Vorgänger Ruprecht Polenz ist 70 Jahre und Mitglied der CDU.
Da denkt man sich doch; ob nun ein externes Qualitätsmanagement oder eine Reform des Rundfunkrates, irgendetwas muss da doch mal passieren. So kann es doch nicht weiter gehen. Und wird es ja auch nicht. Es passiert ja etwas.
Aber die Öffentlich-Rechtlichen stecken zwischen Sparvorgaben und Expansionsdrang, zwischen einer im Schnitt älter werdenden Bevölkerung und dem Schrei einer jungen Generation nach Verjüngung des Programms fest. Sie müssen ihren Programmauftrag und die Quote miteinander in Einklang bringen. Sie müssen auf alten Aufgabenfeldern kämpfen und zur selben Zeit eine neue Strategie entwickeln.
Aber auch wenn dies schwer ist, werden sie dafür bezahlt, da reichen gute Absichten nicht.
Es braucht klare Ziele, da muss es Genrevielfalt geben und klare Programmanteile, das „Neo Magazin Royal“ oder die „heute show“ reichen da nicht aus für so viele junge Leute. Das Programm muss vor allem konstant die gesamte Deutsche Bevölkerung wiederspiegeln und nicht nur zweimal abends die Woche für die eine Gruppe und dreimal Mittags für eine andere.
Es braucht klare Reformen und die Ansätze sind da: so finde ich von den Öffentlich-Rechtlichen inzwischen im Web alle Mediengattungen auf einem Haufen, kann mir in der Mediathek aussuchen, was ich wann schaue und beispielsweise mit „Funk“, einem neuen Online-Formaten der Öffentlich-Rechtlichen für junge Leute, auf das man gespannt sein darf, einen Versuch, die junge Zielgruppe von 14-29 wieder für sich zu gewinnen.
Die Öffentlich-Rechtlichen mit all ihren Gebühren und Fehlern, mögen ihre Probleme vielleicht sogar eine Krise haben, doch bezahl ich am Ende des Tages lieber für die Medien, die ich nutze und such mir aus, was ich von deren Angebot in Anspruch nehme, als dass ich mir Private, auf Werbegeldern basierenden Schwachsinn anschaue oder höre. In der Beziehung mag ich unsere Öffentlich-Rechtlichen; wenn ich will, kann ich mir zu jeder Zeit qualitative Unterhaltung, Informationen oder Bildung aussuchen, auf dich ich Lust habe.

Die Öffentlich-Rechtlichen brauchen einen Umschwung, soviel ist klar. Eine Onlineplattform – ausschließlich für die jungen Wilden da draußen – soll das Licht am Ende des Tunnels sein. Weniger klar ist aber, was dieses “Junge Angebot” von dem alle reden, eigentlich sein soll. Aus diesem Grund haben wir das Internet durchforstet, Bücher gewälzt, ja ganze Bibliotheken umgekrempelt und das alles nur, um euch nicht länger im Dunkeln tappen zu lassen.

Worauf ihr euch also demnächst auf (Achtung: Spoiler) Facebook, Instagram, Snapchat oder YouTube freuen könnt, erklären wir euch in einem kurzen Video.

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Was macht uns an – Was machen wir an?

Collage Befragte Jugend

Zwei TV-Sender im Check
Was macht uns an – Was machen wir an?

Der Durchschnitt der deutschen Bevölkerung verbringt durchschnittlich vier Stunden (Quelle: AGF, GfK, TV Scope 6.0) täglich vor dem Fernseher. Dabei steht man jedes Mal vor der Entscheidung: Privat oder Öffentlich? Im Duell um die Aufmerksamkeit -insbesondere junger Menschen- scheint es einen vermeintlichen Gewinner zu geben. Wir haben nachgefragt und den Selbstversuch gemacht.

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Von Tina Thomas

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Sie kamen. Sie sahen. Und sie schalteten ab.

Die Öffentlich-Rechtlichen Sender werden für junge Zuschauer immer unattraktiver. Es fehlt an Abwechslung und Identifikationsfaktoren im Programm, stattdessen findet man sich in einem Dschungel aus Seifenopern und Tiersendungen wieder. Ein Ausbruch ist kaum möglich, oder vielleicht doch?

Das Programm von ARD, ZDF und Co: Vielfalt oder doch nur viel für alt?

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Rundfunk wechsel dich!

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Wo von den Öffentlich-Rechtlichen die Rede ist, da herrscht häufig Unmut und ein Ruf nach Neugestaltung. Die Politik versorgt die Debatte mit mehr oder weniger tiefgreifenden Ideen. Doch wie umsetzbar sind die Ansätze tatsächlich, die über mehr Transparenz und eine unabhängigere Programmgestaltung hinausgehen?

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Der öffentlich-rechtliche Rundfunk – wo sich die Geister scheiden

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Ein Kommentar zur Zukunft des Rundfunks

Das deutsche Rundfunksystem steckt in der Krise, denn sowohl Interesse an den Programmen, wie auch die Legitimität der Sender sinken. Kritiker und Befürworter, Hetze und Reformrufe charakterisieren die Problematik aktuell. Wird der öffentlich-rechtliche Rundfunk den Anforderungen noch gerecht? Brauchen wir Veränderung? Aber wie genau soll die Zukunft der Öffentlich-Rechtlichen aussehen?

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Die verdeckte Kommission im öffentlich-rechtlichen Rundfunk

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Im Zuge des Seminars Journalismus, haben wir eine Umfrage unter 35 Studenten in Dresden zum Thema “Gremien des öffentlich-rechtlichen Rundfunks” durchgeführt. Die Ergebnisse und die Erläuterungen zu den Gremien haben wir in einem Video zusammengefasst.

 

Claudia Wildegans und Luisa Echevarria

45-Millionen-Spritze für ein junges Angebot – die Heilung der Öffentlich-Rechtlichen?

„Unauthentisch, erzwungen und ein bisschen befremdlich.“


Die ersten Kommentare zum neuen Angebot wirken ernüchternd. Ist das Projekt wirklich von vornherein zum Scheitern verurteilt oder bringt es die Jugend zurück zum Öffentlich-Rechtlichen?

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