Konzept „Meine Stadt – local is social“

Wer kennt es nicht: Man ist neu in einer völlig fremden Stadt, hat keinen blassen Schimmer, wo man die angesagtesten Clubs und Bars findet oder wie man neue Leute kennenlernen kann. Mithilfe unseres neuen Blogs „Meine Stadt – local is social“ sollen diese Probleme nun aus der Welt geschafft werden.

Mit unserem Konzept wollen wir erreichen, dass Integration von Zugezogenen oder allgemein Bürgern eines bestimmten Gebietes mithilfe sozialer Netzwerke besser gelingen kann. Außerdem können mit „Meine Stadt – local is social“ ein nachhaltiges Bündnis aus Nachbarn und Freunden sowie ein verstärktes Heimat- und Identitätsgefühl in Großstädten erreicht werden. Unsere Zielgruppe sollen dabei die Einwohner Dresdens und Umgebung sowie Studenten mit einer für sie speziell vorgesehenen Teilrubrik sein.

Auf dem Blog selbst werden spezielle Filter im Abonnement individuell auf den Kunden bzw. die Kundengruppe zugeschnitten. Zudem gibt es die Möglichkeit, dass sich Studenten und ehemalige Studenten mithilfe eines Forums austauschen können. Dabei sollen Tipps rund um die Themen Berufserfahrungen, Bewerbungen, Studentenjobs- sowie den richtigen Connections besprochen werden. Es erfolgt sozusagen eine Zweiteilung der Website / des Blogs für Nicht-Studenten und Studenten, wobei der allgemeine Teil natürlich für alle Nutzer zugreifbar ist. „Meine Stadt – local is social“ sollte für die jeweilige Gemeinde bzw. den Stadtteil unverzichtbar werden, da man bereits frühmorgens mithilfe eines Mausklicks zu den neuesten Nachrichten gelangt.

„Location based statt überregional“ – komplexere Themen sollen mithilfe einer „lokalen Brille“ gesehen werden. Die Themengebiete selbst werden dabei individuell an die Interessen angepasst, wobei man zwischen folgenden Kategorien wählen kann: Unterhaltung (Kultur, Musik, Stars, TV/ Kino), Sport (z.B. Dynamo Dresden, Universitätssport), Lifestyle, Politik und Universitätswesen (wichtige Termine, Veranstaltungen, Unifestival-Ticker). Die Interessensauswahl erfolgt dabei durch die Beantwortung allgemeiner Fragen bei erstmaliger Anmeldung. Ein späterer Zugriff und somit Änderung seiner Wahl ist selbstverständlich möglich.

Geplant ist es, einen Blog zu gestalten, welcher außerdem monatlich als Zeitungsversion – „als gedrucktes Tagebuch einer Stadt“ – erscheinen soll. Die Zeitungsversion soll zwei bis drei Wochen nach den Redaktionstreffen veröffentlicht werden. Enthalten soll „das gedruckte Tagebuch Dresdens“ die wichtigsten Themen des Monats, tolle Beiträge aus Foren sowie Anregungen und Ideen für das nächste Treffen (bspw. was wurde das letzte Mal besprochen, welche Themen wurden als wichtig erachtet etc.). Auch ein kleines Extraheft speziell für Studenten soll in der gedruckten Ausgabe enthalten sein. Jenes Extraheft soll in Form eines Blogs gestaltet werden.

Auch eine App soll downloadbar sein, die insofern speziell ist, als sie es dem Nutzer mithilfe von Pop-Up-Meldungen einfacher macht, sich sofort zu informieren. Diese Pop-Up-Meldungen sollen Spezialeinstellungen (wie bspw. das Orten des momentanen Aufenthaltsortes) enthalten, welche nur in der App vorkommen und die es daher lohnenswert machen, jene App zu kaufen. Man soll sich mithilfe der App als Teil des Ganzen fühlen und mitverfolgen können, was „hinter den Kulissen“ geschieht, sprich: man soll sich einfacher einbringen können. In der App selbst gibt es verschiedene Gruppen, welche unterschiedliche Themen besprechen (verschiedene Szenen usw.) mit Insidertipps, welche man nur durch die App erfährt. Beispiele könnten dabei eine Lieblingstour bzw. Geheimtipps durch Dresden, aber auch Shopping- bzw. Bar- und Restaurant-Insidertipps sein. Eine Selektion verschiedener Stadtbezirke (Dresdens) erfolgt dabei mithilfe eines Radars, der durch GPS eingestellt werden kann.

Geschrieben werden die Beiträge von Freiwilligen, das heißt von den Bürgern selbst. Hinter den Kulissen zieht die Fäden jedoch eine professionelle Redaktion. Jene professionellen Journalisten sollen eine grobe Richtung angeben (d.h. ein objektives Betrachten der Themen), aber auch das richtige Hinterfragen bzw. ein tiefergehendes Recherchieren ermöglichen. Es sollen dabei circa vier bis fünf freie Journalisten oder professionelle Blogger aus Dresden und Umgebung angeworben werden (je nach Größe der Gemeinschaft).

Um das Ganze für die Bürger greifbar(er) zu gestalten, ist ein monatliches „Redaktionstreffen“ (ggf. auch wöchentlich, alle drei Monate, …) vorgesehen. Hier werden Themen besprochen, die den Bürgern am Herzen liegen bzw. Themen, über die sie mehr wissen möchten, die eventuell auch im Forum besprochen wurden (auch: traf das Thema auf Resonanz; lohnt es sich, mehr über jenes Thema zu recherchieren usw.). Eventuell findet sich (nach Abstimmung über das Thema) gleich ein „Redakteur“, der sich damit auseinandersetzt, recherchiert und einen Beitrag verfasst. Das „Redaktionstreffen“ bzw. das Konstrukt, die grobe Agenda (Filterung der einzelnen Themen) könnte auch vorab online auf der Plattform stattfinden. Studenten und Redakteure (Bürger) bearbeiten dabei die Seite gemeinsam. Außerdem werden den „Bürgerjournalisten“ für einen bestimmten Zeitraum eine Art „Journalistenpass“ ausgestellt, welcher es dem Journalisten ermöglichen soll, einfacher und gezielter an Informationen zu gelangen.

Finanziert wird unser Konzept dabei durch regionale Fördermittel, aber auch durch Fundraising bzw. der Möglichkeit, jenes Konzept bspw. online auf www.kickstarter.com vorzustellen, Interessierte und Spenden zu sammeln und vom Gewinn Anteile bzw. anderweitige Entschädigungen, wie ein kostenloses Abo, anbieten. Man könnte außerdem Werbung schalten lassen, aber auch eine Anmeldegebühr verlangen, sowohl für den Blog selbst, als auch für die App (z.B. einmalig 4,99€) und das gedruckte Tagebuch (z.B. 1,99€ monatlich). Auch das Redaktionstreffen selbst könnte mithilfe einer kleinen „Aufwandsentschädigung“ organisiert werden.

Von Luisa Herzer und Elisabeth Beesdo

 

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