Konzept: hobbyisticDresden – Ein Hobby hat kein Ablaufdatum

Wer kennt das nicht – solange man zur Schule geht ist man Mitglied in einem Verein, spielt im Orchester oder trifft sich einmal in der Woche mit Freunden zum Fußballspielen. Doch das Ende der Schule bedeutet oft auch das Ende des geliebten Hobbys. Der Wegzug aus der Heimat für Studium oder Ausbildung bedeutet meist eine 180°-Wendung und erscheint anfangs oft einsam. Mit „hobbyisticDresden“ soll dies der Vergangenheit angehören.

Vom Thema selbst betroffen – eine Idee war geboren

Meine Intention ist es eine mobile Anwendung zu entwickeln, auf der vor allem junge Menschen in Dresden gezielt nach ihren Interessen suchen können. Das allerdings nicht im großen Dschungel der Vereine, Musikschulen und Sportclubs, sondern ganz ungezwungen bei Gleichgesinnten. Dies soll besonders den neu zugezogenen (meist Studenten und Auszubildende) helfen sich zu orientieren und ihr Hobby weiter mit Spaß auszuüben.

Viele, die neu in eine Stadt ziehen, waren in ihrer Heimat in einem Verein, einer Freizeitgruppe oder haben ein Instrument gespielt und wollen dies in ihrem neuen zu Hause nicht aufgeben. Doch oft ist es schwer am neuen Wohnort im geliebten Hobby Fuß zu fassen – hohe Mitgliedschaftsbeiträge, schwere Aufnahmebedingungen oder die Verbundenheit zum alten Verein erschweren die freizeitliche Integration.

Ich möchte eine App für Dresden entwickeln, in der insbesondere junge Menschen, anhand ausgewählter Kategorien, Kontakt mit Menschen mit dem gleichen Hobby aufnehmen können. Durch die Filterung über Kategorien können sie sich leichter finden und verabreden. Somit ersparen sie sich die oft erfolglose Suche nach Menschen mit gleichen Interessen im weiten Internet.

Auch soll die Möglichkeit bestehen Locations zum Proben anzubieten und wenn gewünscht Feedback zu bestehenden Vereinen zu erfragen – diese Features sollen allerdings eine weniger zentrale Rolle spielen.

Viele Köche verderben den Brei – Umsetzung im kleinen Team

Zur Realisierung der App ist kein sehr großes Team notwendig. Zu Beginn braucht es 2-3 kompetente Entwickler, die die App programmieren und die Anforderungen umsetzen können. Des Weiteren benötigt es eine kleine Gruppe kreativer Köpfe, um Themen wie Layout, Kategorienauswahl, Chatformat, Profildarstellung oder auch die Anmeldung zu definieren. Danach gestalten die User der App die Inhalte fast ausschließlich selbst. Lediglich ein paar Moderatoren zur Kontrolle der Inhalte sind erforderlich. Das Team wird aus Studenten verschiedener Studienrichtungen bestehen. Für die Programmierung sind vor allem Informatiker und Medieninformatiker geeignet. Die Ideen und das gestalterische Konzept können durch Studenten aus dem Medien- und Designbereich verwirklicht werden. Prinzipiell ist natürlich jeder Student willkommen, der eine tolle Idee beisteuern kann.

Es wäre ein besonderer Anreiz dieses Projekt für das Studium anerkennen zu lassen – zum Beispiel als AQUA-Punkte. Dies kommt nicht nur dem Studium zugute, sondern ist für den späteren Lebenslauf eine sehr wichtige und anerkannte praktische Erfahrung.

Die Finanzierung kann mit Hilfe der Fördervereine der Hochschulen oder durch Spenden erreicht werden. Im Optimalfall sollen diese von Studenten und Auszubildenden sein, indem jeder einen kleinen vertretbaren Betrag beisteuert. Damit ist die App vollkommen in den Händen junger Menschen – ganz nach dem Motto „von Studenten, für Studenten“. Wenn möglich soll auf die finanzielle Unterstützung von Unternehmen verzichtet werden, sodass deren personalisierte Werbung nicht notwendig ist.

Wie soll das Ganze aussehen? – Das Bild in meinem Kopf

Die App soll wie viele andere soziale Netzwerke auch, mit einem eigenen Account verbunden sein. Darauf können persönliche Daten gespeichert und Nachrichten bzw. Hobbyanfragen abgerufen werden. Nach erfolgreicher Registrierung kann der User uneingeschränkt auf die Inhalte der App zugreifen – die Suche kann beginnen.

konzept

Benutzeroberfläche mit Seitenmenü (links) und einer Auflistung (rechts)

In einem Seitenmenü sollen die Oberkategorien wie Musik, Sport oder Kunst angezeigt werden, sowie die Rubriken Meet&Chill und Locations. Durch Auswahl einer Oberkategorie werden spezifischere Kategorien in einer Liste aufgezeigt. Weitere Spezialisierungen führen anschließend zu den gewünschten, möglichen Freizeitgruppen.

Innerhalb der Freizeitgruppe wird beschrieben, wer in dieser momentan aktiv ist, wann sich die Mitglieder treffen und wie die Treffen generell organisiert sind. Bei Interesse kann in den dafür angelegten Gruppenchat geschrieben und gleich Kontakt mit den Gruppenmitgliedern aufgenommen werden.

Mit der Rubrik Locations soll die Möglichkeit geboten werden Räumlichkeiten für eine kleine Gegenleistung anzubieten. Viele Tanzstudios oder auch Sportvereine bieten zwar Übungsräume zur Miete an, jedoch ist es oft umständlich diese Angebote im Internet zu finden. Nicht zuletzt sind diese ziemlich teuer. Die meisten jungen Leute verfügen über kein sehr großes Budget und sind somit auf das Entgegenkommen der Inhaber angewiesen. Die App soll diese Suche erleichtern und alle angebotenen Locations zusammenfassen. Aber nicht nur Organisationen, sondern auch Privatleute können hier Räumlichkeiten anbieten, um so ihren Geldbeutel ein wenig aufzubessern.

hobbyisticDresden soll die Anlaufstelle für neu zugezogenen, aber auch für bereits eingelebte Dresdner sein. Sie dient als Lösung für junge Menschen, die für ihre Freizeit wieder eine Beschäftigung suchen und ihr altes Hobby weiterleben lassen wollen.

von Lorraine Hofmann

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